Gemeinde Seeon-Seebruck
Gemeinde Seeon-Seebruck
>> Seebruck am Chiemsee
>> Seeon am Seeoner See
>> Truchtlaching an der Alz
Die Homepage fürJugendliche www.chiemseeyou.info
Wissenswertes:
Die selbstständigen Gemeinden Seebruck, Seeon und Truchtlaching wurden im Rahmen der Gebietsreform 1980 zusammengeschlossen. Die Hauptverwaltung der Gemeinde Seeon-Seebruck ist in Seebruck. Eine weitere Dienststelle der Verwaltung ist in Seeon. Die Gesamtfläche der Gemeinde Seeon-Seebruck umfasst 47,93 km. Im Jahr 2001 betrug dei Gesamteinwohnerzahl (Hauptwohnsitze) 4.295 Einwohner.

Gemeindliche Infrastruktur:
Neben dem Tourismus (Gesamtbettenzahl ca. 1600) und den landwirtschaftlichen Betrieben sind im Gemeindegebiet viele mittelständische Gewerbebetriebe, z. B. Holzverarbeitung, Baufirmen, Kunsthandwerk usw. angesiedelt.
Geologisches über das Gemeindegebiet:
Im letzten Rückzugsstadium des Chiemsee- Gletschers entstanden die sogenannten Moränenkränze, wobei Seebruck am inneren Moränenkranz und die Orte Seeon und Truchtlaching im äußeren und ältersten Moränenkranz liegen. (Ein geologischer Führer ist in den Tourist-Informationen erhältlich.)
Landschaft und Natur:
Das Gemeindegebiet umfasst neben dem Landschaftsschutzgebiet am Chiemsee und der Alz auch ein Naturschutzgebiet im Bereich der Seeoner Seen. Sowie Moore und Filze, wie z. B. das Burghamer Filz und das Latschenfeld bei Seebruck. Die in See- und Flußnähe liegenden Streuwiesen sind Rückzugsgebiete für selten gewordene Pflanzen und Tiere, wie z. B. der Sibirischen Schwertlilie oder dem Brachvogel. Von Mitte Mai bis Ende Juni ist der farbliche Höhepunkt dieser Streuwiesen und im Herbst lassen die goldbraunen Farbtöne die kommende Ruhezeit des Winters erahnen.
Geschichte:
Das Gemeindegebiet Seeon-Seebruck liegt inmitten einer reichen Kulturlandschaft, welche auf eine Besiedelung bis 3.000 v. Chr. zurückreicht, sei es durch die Kelten oder die Römer, im Römermuseum "Bedaium" erhält man einen guten Eindruck in die Siedlungsgeschichte unseres Gebietes.
Sehenswertes im Gemeindegebiet Seebruck:
Römermuseum Bedaium (Ausgangspunkt für den Archäologischen Rundweg), ein kleines sehenswertes Museum für Vor- und Frühgeschichte des Chiemgaus. Der Brückenplatz Seebruck blickt auf eine mehrtausendjährige Siedlungsgeschichte zurück. Mit den mehr als 500 Exponaten wird ein historischer Bogen, welcher von der Vorgeschichte, der Stein- und Bronzezeit, der Zeit der früheren Kelten bis hin zu ersten römischen Funde reicht. Es schließen sich Zeugnisse aus einem halben Jahrtausend norisch-keltischer Dorfgemeinschaft und römischer Benefitziarstation an, bis sich die Frühgeschichte mit den Spuren einer Ansiedlung erster Bajuwaren ankündigt.
Stationen des Archäologischen Rundweges:
1. Römische Darre im Freigelände
2. Römisch norischer Friedhof Seebruck/Graben
3. Keltische Siedlung in Stöffling
4. Keltenschanze in Truchtlaching
5. Frühmittelalterliche Ringburg südl. Poing bei Truchtlaching
6. Keltische Kuppelgräber bei Steinrab
7. Altbajuwarisches Gräberfeld in Ischl
8. Frühbronzezeitlicher Hortfund in Heimhilgen
9. Römerstraße in Esbaum
10. Römische Siedlung Bedaium
Informationen zu den einzelnen Stationen des Rundweges erhlaten Sie in der Tourit-Information oder im Römermuseum "Bedaium". Kirche St. Thomas, spätgotischer Bau, Ende des 15. Jahrhundert, die Kirche wurde zum großen Teil aus Steinen des römischen Kastells, auf dessen Grundmauern sie errichtet ist, erbaut. Aussen vor der Kirche wurde ien Teil der römischen Kastellmauer freigelegt.
Kloster Seeon, ehemaliges Benediktinerkloster, das 1994 sein 1.000 jähriges Grundungsfest feiern konnte. Bis zur Säkularisation 1803 unterhielten die Benediktiner eine Mal- und Schreibschule und das Kloster war immer eine Stätte der Wissenschaft und der Musik.
Haydn und Mozart waren hier zu Gast. Heute ist es Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern, das ganze Jahr über finden in den restaurierten Räumen, Ausstellungen, Vorträge und Konzerte statt.
Pfarrkirche St. Lambert, Kloster Seeon:
Dei beduetende ehemalige Klosterkirche legt Zeugnis aus verschiedenen Jahrhunderten ab. Einzigartig ist die Ausmalung der Kiche mit Renaissancefresken. Ein Besuch sind der baroke Grabstein des Abtes Honrat Kolb, sowie der gotische Kreuzgang und der gotische Kapitelsaal wert.
Walburgiskirche und Friedhof:
Die gotische Kirche diente vom 11. bis ins 13. Jahrhundert als Nonnenkirche und später dann als Pfarrkirche. Der Friedhof war Begräbnisstätte der herzoglichen Familie von Leuchtenberg aus der russisch-orthodoxen Linie. Sehenswert sind die russischen Grabkreuze. Auf dem Friedhof befindet sich auch das Urnengrab der angeblichen Zarentochter Anastasia.
Ägidius-Kirche:
im Zentrum von Seeon gelegen, gotischer Bau mit Netzgewölbe. Die im Chorraum hängenden Holzreliefs mit Darstellungen des Heiligen Florian und Jakobus wurden in der Werkstatt der "Meister von Rabenden" geschaffen.
Kirche St. Maria:
Auf der Halbinsel (Ortsteil Bräuhausen) zwischen Dorf und Kloster Seeon liegt die spätgotische Kirche. Im Inneren barocke Altäre und Figuren.
Ischl Kirche St. Martin:
Die Kirche ist ein spätgotischer Bau aus dem Jahre 1432. Im Jahre 1651 wurde sie barockisiert. Der Hochaltar mit der Madonna wird dem Meister
von Rabenden zugeschrieben.
Truchtlaching Pfarrkirche:
die Johannes den Täufer zum Patron hat, ist ein in der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert entstandener gotischer Bau. Die Kirche dürfte einen romanischen Vorgänger gehabt haben; denn der Ort ist urkundlich bereits 788 erwähnt. Das Gotteshaus war eine Eigenkirche der Ritter von Truchtlaching. Einige gut erhaltene Grabsteine sind von diesem Herrschergeschlecht in der Kirche aufbewahrt.
>> Seebruck am Chiemsee
>> Seeon am Seeoner See
>> Truchtlaching an der Alz
Die Homepage fürJugendliche www.chiemseeyou.info
Wissenswertes:
Die selbstständigen Gemeinden Seebruck, Seeon und Truchtlaching wurden im Rahmen der Gebietsreform 1980 zusammengeschlossen. Die Hauptverwaltung der Gemeinde Seeon-Seebruck ist in Seebruck. Eine weitere Dienststelle der Verwaltung ist in Seeon. Die Gesamtfläche der Gemeinde Seeon-Seebruck umfasst 47,93 km. Im Jahr 2001 betrug dei Gesamteinwohnerzahl (Hauptwohnsitze) 4.295 Einwohner.

Gemeindliche Infrastruktur:
Neben dem Tourismus (Gesamtbettenzahl ca. 1600) und den landwirtschaftlichen Betrieben sind im Gemeindegebiet viele mittelständische Gewerbebetriebe, z. B. Holzverarbeitung, Baufirmen, Kunsthandwerk usw. angesiedelt.
Geologisches über das Gemeindegebiet:
Im letzten Rückzugsstadium des Chiemsee- Gletschers entstanden die sogenannten Moränenkränze, wobei Seebruck am inneren Moränenkranz und die Orte Seeon und Truchtlaching im äußeren und ältersten Moränenkranz liegen. (Ein geologischer Führer ist in den Tourist-Informationen erhältlich.)
Landschaft und Natur:
Das Gemeindegebiet umfasst neben dem Landschaftsschutzgebiet am Chiemsee und der Alz auch ein Naturschutzgebiet im Bereich der Seeoner Seen. Sowie Moore und Filze, wie z. B. das Burghamer Filz und das Latschenfeld bei Seebruck. Die in See- und Flußnähe liegenden Streuwiesen sind Rückzugsgebiete für selten gewordene Pflanzen und Tiere, wie z. B. der Sibirischen Schwertlilie oder dem Brachvogel. Von Mitte Mai bis Ende Juni ist der farbliche Höhepunkt dieser Streuwiesen und im Herbst lassen die goldbraunen Farbtöne die kommende Ruhezeit des Winters erahnen.
Geschichte:
Das Gemeindegebiet Seeon-Seebruck liegt inmitten einer reichen Kulturlandschaft, welche auf eine Besiedelung bis 3.000 v. Chr. zurückreicht, sei es durch die Kelten oder die Römer, im Römermuseum "Bedaium" erhält man einen guten Eindruck in die Siedlungsgeschichte unseres Gebietes.
Sehenswertes im Gemeindegebiet Seebruck:
Römermuseum Bedaium (Ausgangspunkt für den Archäologischen Rundweg), ein kleines sehenswertes Museum für Vor- und Frühgeschichte des Chiemgaus. Der Brückenplatz Seebruck blickt auf eine mehrtausendjährige Siedlungsgeschichte zurück. Mit den mehr als 500 Exponaten wird ein historischer Bogen, welcher von der Vorgeschichte, der Stein- und Bronzezeit, der Zeit der früheren Kelten bis hin zu ersten römischen Funde reicht. Es schließen sich Zeugnisse aus einem halben Jahrtausend norisch-keltischer Dorfgemeinschaft und römischer Benefitziarstation an, bis sich die Frühgeschichte mit den Spuren einer Ansiedlung erster Bajuwaren ankündigt.
Stationen des Archäologischen Rundweges:
1. Römische Darre im Freigelände
2. Römisch norischer Friedhof Seebruck/Graben
3. Keltische Siedlung in Stöffling
4. Keltenschanze in Truchtlaching
5. Frühmittelalterliche Ringburg südl. Poing bei Truchtlaching
6. Keltische Kuppelgräber bei Steinrab
7. Altbajuwarisches Gräberfeld in Ischl
8. Frühbronzezeitlicher Hortfund in Heimhilgen
9. Römerstraße in Esbaum
10. Römische Siedlung Bedaium
Informationen zu den einzelnen Stationen des Rundweges erhlaten Sie in der Tourit-Information oder im Römermuseum "Bedaium". Kirche St. Thomas, spätgotischer Bau, Ende des 15. Jahrhundert, die Kirche wurde zum großen Teil aus Steinen des römischen Kastells, auf dessen Grundmauern sie errichtet ist, erbaut. Aussen vor der Kirche wurde ien Teil der römischen Kastellmauer freigelegt.
Kloster Seeon, ehemaliges Benediktinerkloster, das 1994 sein 1.000 jähriges Grundungsfest feiern konnte. Bis zur Säkularisation 1803 unterhielten die Benediktiner eine Mal- und Schreibschule und das Kloster war immer eine Stätte der Wissenschaft und der Musik.
Haydn und Mozart waren hier zu Gast. Heute ist es Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern, das ganze Jahr über finden in den restaurierten Räumen, Ausstellungen, Vorträge und Konzerte statt.
Pfarrkirche St. Lambert, Kloster Seeon:
Dei beduetende ehemalige Klosterkirche legt Zeugnis aus verschiedenen Jahrhunderten ab. Einzigartig ist die Ausmalung der Kiche mit Renaissancefresken. Ein Besuch sind der baroke Grabstein des Abtes Honrat Kolb, sowie der gotische Kreuzgang und der gotische Kapitelsaal wert.
Walburgiskirche und Friedhof:
Die gotische Kirche diente vom 11. bis ins 13. Jahrhundert als Nonnenkirche und später dann als Pfarrkirche. Der Friedhof war Begräbnisstätte der herzoglichen Familie von Leuchtenberg aus der russisch-orthodoxen Linie. Sehenswert sind die russischen Grabkreuze. Auf dem Friedhof befindet sich auch das Urnengrab der angeblichen Zarentochter Anastasia.
Ägidius-Kirche:
im Zentrum von Seeon gelegen, gotischer Bau mit Netzgewölbe. Die im Chorraum hängenden Holzreliefs mit Darstellungen des Heiligen Florian und Jakobus wurden in der Werkstatt der "Meister von Rabenden" geschaffen.
Kirche St. Maria:
Auf der Halbinsel (Ortsteil Bräuhausen) zwischen Dorf und Kloster Seeon liegt die spätgotische Kirche. Im Inneren barocke Altäre und Figuren.
Ischl Kirche St. Martin:
Die Kirche ist ein spätgotischer Bau aus dem Jahre 1432. Im Jahre 1651 wurde sie barockisiert. Der Hochaltar mit der Madonna wird dem Meister
von Rabenden zugeschrieben.
Truchtlaching Pfarrkirche:
die Johannes den Täufer zum Patron hat, ist ein in der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert entstandener gotischer Bau. Die Kirche dürfte einen romanischen Vorgänger gehabt haben; denn der Ort ist urkundlich bereits 788 erwähnt. Das Gotteshaus war eine Eigenkirche der Ritter von Truchtlaching. Einige gut erhaltene Grabsteine sind von diesem Herrschergeschlecht in der Kirche aufbewahrt.







